Daniela Mailänder
„Was mich am Predigen so begeistert, ist, dass der Bibeltext zuerst mich selbst trifft – er geht mir unter die Haut, spricht in mein Leben hinein. Die Vorbereitung wird für mich oft zu einem ganz persönlichen Reden Gottes. Und dass ich dieses Erleben dann mit anderen teilen darf, ist für mich ein riesiges Geschenk und ein echtes Herzensprivileg.“
Daniela (Jele) Mailänder arbeitet als Referentin für missionale Kirchenentwicklung bei midi (Evangelische Arbeitsstelle für missionarische Kirchenentwicklung und diakonische Profilbildung). Sie studierte Theologie an der CVJM-Hochschule, Soziale Arbeit an der evangelischen Hochschule Nürnberg und Organisationsentwicklung an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Eines ihrer aktuellen Bücher „Wenn Gott zum Aufbruch ruft. Von Mut und der Unsicherheit als Chance“ (SCM Brockhaus) ist eine geistliche Wegbegleitung für Menschen, die im Aufbruch leben. Auf socialmedia ist sie als @jelemailaender zwischen Chaos und Gnade unterwegs, ihr Blog ist unter danielamailaender.de zu finden. Jele liebt ihren Mann und ihre drei Abenteuerkinder, mag Wald, Berge und Bewegung.
Fritz Neubacher
Ich lebe zusammen mit meiner Frau im Salzkammergut, in Oberösterreich.
Ich war Pfarrer in Graz, und dann der Leiter des Werks für Evangelisation und Gemeindeaufbau. Seit 2 Jahren bin ich im Ruhestand.
Ich bin gerne in den Bergen, sommers wie winters – und ich predige gerne.
Ich glaube fest, dass Gott zu den Menschen in unserem Land sprechen will, und zwar durch die biblischen Texte hindurch. Rauszufinden, was er uns zu sagen hat, und es menschennah zu präsentieren – das ist die Aufgabe, die ich liebe.
Kathrin Hagmüller
Kathrin Hagmüller ist Pfarrerin in der österreichischen evang. Kirche. Sie begleitet im Rahmen einer Projektpfarrstelle eine kleine Gemeinde in Oberösterreich, die sich zu einer mündigen Gemeinde ohne Pfarrperson entwickeln möchte. Außerdem ist sie stellvertretende Leiterin im Werk für Evangelisation und Gemeindeaufbau. Predigen ist für sie eine der schönsten Aufgaben im Pfarrberuf. Dabei fühlt sie sich der Berufung ganz nah, Menschen zu einem Leben im Reich Gottes zu ermutigen.
Michael Herbst
Dr. Michael Herbst war westfälischer Gemeinde- und Klinik-Pfarrer (1984-1996) und danach Professor für Praktische Theologie (1996–2021) sowie Gründer des Instituts zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung in Greifswald (2004-2022). Dort hat er in der GreifBar-Gemeinde gepredigt. Jetzt lebt er mit seiner Familie in der Nähe von Bamberg, forscht, referiert und schreibt zu Fragen der Gemeinde- und Kirchenentwicklung, podcastet auch mit „Praktisch.Theologisch.Kirche” und arbeitet ehrenamtlich am Institut zur Erforschung von Mission und Kirche mit. In seiner Ortsgemeinde ist er Kirchenvorsteher und regelmäßiger Prediger. Rudolf Bohren hat einmal Skifahren, Aquarellmalen, Holzfällen und Predigen als seine Leidenschaften bezeichnet. Das sähe bei M. Herbst etwas anders und doch ähnlich aus: Wandern und Laufen, Fußball, Lesen – und Predigen sind seine Leidenschaften. „Es ist für mich ein Privileg, Menschen von der Gnade Gottes und der Berufung zur Nachfolge Jesu erzählen zu dürfen!“
Patrick Todjeras
Dr. Patrick Todjeras war Pfarrer in Marchtrenk/Oberösterreich und danach Wissenschaftlicher Mitarbeiter sowie stellvertretender Direktor des Instituts zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung an der Universität Greifswald, wo er 2019 promoviert wurde. Seit 2023 ist er Rektor des Werks für Evangelisation und Gemeindeaufbau (WeG) und Direktor des Instituts zur Erforschung von Mission und Kirche (IMK).
Patrick Todjeras forscht, lehrt, schreibt und referiert zu Fragen der Kirchen- und Gemeindeentwicklung, Kirchentheorie, Missionstheologie und einladenden Predigtpraxis.
Was Rudolf Bohren einmal mit Skifahren, Aquarellmalen, Holzfällen und Predigen beschrieben hat, sähe bei Patrick Todjeras wohl etwas anders und doch verwandt aus: Lesen und Denken, Kirche neu sortieren, Menschen ermutigen, theologische Fäden entwirren – und Predigen. Oder, etwas knapper: Er liebt es, wenn aus schweren Strukturfragen wieder Evangelium, Hoffnung und konkrete Schritte werden. „Es ist für mich ein Privileg, Gemeinden daran zu erinnern, dass Christus seine Kirche nicht verwaltet, sondern ins Leben ruft.“